En d´r Zeidung aff 2006 - Presseartikel

Egal ob sie Kinderprinzessinen oder Kaiser beglückwünschte - Bürgermeisterin Maria Pfordt wusste auch beim diesjährigen Empfang im Rathaus zu allen Festen und bestimmenden Persönlichkeiten des Jahres Anekdoten zu erzählen.
BERGHEIM Jeden September begibt es sich, dass die grünen Uniformen und schillernden Seidenkleider noch einmal die Garderobe des Abends bestimmen, und die Königsketten der Bruderschaften beschweren letztmals die Hälse der Majestäten, anstatt auf Kissen in den Vitrinen zu ruhen.
Egal ob sie saftschlürfende Kinderprinzessinen oder hoch dekorierte Kaiser beglückwünschte - Bürgermeisterin Maria Pfordt wusste auch beim diesjährigen Empfang im Rathaus zu allen Festen und
bestimmenden Persönlichkeiten des Jahres
Anekdoten zu erzählen. So wird ihr etwa Jens Kullmann von den Zievericher
Sebstianusschützen für immer als „Platzregenkönig“ im Gedächtnis bleiben. „Bei
eurem Festzug stand mir zum ersten Mal Wasser in den Schuhen“, erinnerte sich Pfordt.
Wie manigfaltig das Schützentum in der Kreisstadt zu erleben ist, verdeutlichte sie anhand von Vergleichen. So gewann Kinderprinz Robert Baingo aus Glessen seinen Wettbewerb mit Hilfe einer Armbrust,
während die Bergheimerin Emilie Klug mit einem Lasergewehr in Anschlag ging.
Als Hort von besonders vielen hochrangigen Titelträgern habe sich in letzter Zeit Oberaußem hervorgetan, wo die St. Vinzentius Bruderschaft so viele Kaiser in ihren Reihen weiß, wie man sie sonst
nirgends findet. Prägend für das Schützenjahr im gesamten Stadtgebiet habe sich außerdem das 150-jährige Jubiläum der Glessener Pankratius-Bruderschaft erwiesen, wobei Brudermeister Peter Richmann
mit Königin Anette Baingo und Jungschützenkönig Daniel Servo zwei Wiederholungstäter zu präsentieren hatte.
Ebenfalls zu einer Wiederholung kam es beim Ausschießen des
Bergheimer Wanderpokals. Hier verteidigte die Glescher Abordnung ihren Titel und verwies die Mannschaften aus Zieverich und Kenten auf Platz zwei und drei. (tsc)
01. Dezember 2009 - Der Schützenbruder
01. Dezember 2009 - Der Schützenbruder
Bericht im Verbandsorgan des Bundes der historischen Deutschen Schützenbruderschaften "Der Schützenbruder" Ausgabe 12/2009
Diözese Köln
375 Jahre Thorrer Bruderschaft
Das Jahr 2009 stand bei der St. Katharina Schützenbruderschaft Thorr vollständig im Blickwinkel des 375-jährigen Jubiläums.
Anlässlich des Jubiläums wurde eine über 300 Seiten starke Festschrift mit einem Grußwort des NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers herausgegeben. Die
Festschrift wurde maßgeblich vom Schützenbruder Norbert Schneider erstellt.
Beim Festkommers konnten die Ortsvereine, zahlreiche Gäste und fast alle Bruderschaften des Bezirksverbandes Bergheim-Nord begrüßt werden. Insbesondere durch die musikalische Darbietung der RWE Power
Combo und durch die exzellente Rede der Stv. Bezirksbundesmeisterin Mechthild Ehrenberger bleibt der Festakt in Erinnerung. Der Jubiläumshöhepunkt war natürlich das eigene Schützenfest, in dessen
Rahmen das Bezirksbundesfest des Bezirksverbandes Bergheim-Nord ausgerichtet wurde.
Das Fest mit Laudator und Schirmherr Lutz Kunde von RWE Power und speziell der große Festzug mit der Parade war nicht nur für die zahlreichen Zuschauer, sondern auch für die
Majestäten, Jungschützenkönig Christian Schneider und König Franz Josef Düchting, ein wahrer Augenschmaus.
16.08.2009 - Sonntags Post
Thorr hatte doppelten Grund zum Feiern
Bezirksschützenfest und 375-jähriges Bestehen
Bergheim-Thorr (ja). Viel zu feiern hatten die St.-Katharinen-
Schützen in Thorr. Zum einen freuten sich die Grün- röcke über ihr
375-jähriges Bestehen. Der Verein war damals als Bürgerwehr zum
Schutz vor Freibeutern gegründet worden. Zum anderen richteten
sie ihr Schützenfest und auch noch das Bezirksschützenfest des
Bezirks Bergheim-Nord aus. Alle Majestäten des Bezirks wurden im
Pfarrsaal von Bürgermeisterin Maria Pfordt geehrt. Dann
präsentierten sie sich in einem langen Festzug. Rund 22
Schützenbruderschaften waren anwesend. Zahlreiche
Musikkapellen untermalten den Zug mit Marschmusik.
"Der König im Jubiliäumsjahr zu werden war für mich ein schönes
Ziel", verriet der Thorrer Schützenkönig Franz-Josef Düchting. Mit
98 Schuss hatte er dieses Ziel erreicht und wurde so bereits zum
zweiten Mal Schützenkönig.Die Bezirkskönigin, Rita Heikamp, hatte
196 Schuss benötigt, um ihren Titel zu erreichen. Nach einer
fröhlichen Partynacht, die unter dem Motto "Mallorcaparty" lief,
feierten die Schützen einen Tag später ihren Krönungsball.
Beide Veranstaltungen waren mit etwa 600 bis 700 Gästen
außerordentlich gut besucht und die "3 Colonias" hatten dem
Partyvolk richtig eingeheizt.
Mit dem Wetter während des Festzugs waren die Thorrer ebenfalls
hochzufrieden und konnten sich nach einem nebligen Tagesbeginn
sogar über Sonnenschein freuen.
11.08.2009 - Kölner Stadtanzeiger
Zahlreiche Majestäten feiern Jubiläum
St.-Katharina-Schützen begehen mit 22 Bruderschaften ihren 375. Geburtstag
800 Schützen formierten sich in Thorr zu einem eindrucksvollen Festzug.
Von Joachim Röhrig
Bergheim-Thorr – Wenn eine Bruderschaft 375 Jahre alt wird, dann darf schon mal ein, zwei Nummern größer als üblich gefeiert werden. So richteten die St.-Katharina-Schützen am
Wochenende neben ihrem eingenen Jubiläumsfest gleich auch das Bezirksbundesfest des Verbandes Bergheim-Nord aus und sorgten damit für eines der größten und schönsten Schützentreffen, das der kleine
Stadtteil Thorr jemals gesehen hat.
Der Höhepunkt der Feierlichkeiten war der Festzug am Sonntagnachmittag. 22 Bruderschaften aus Bergheim, Bedburg und Elsdorf gehören dem Bezirksverband Bergheim-Nord an, und alle hatten stattliche
Abordnungen nach Thorr entsandt. Auch die dem Süd-Verband angehörenden Nachbarbruderschaften aus Ahe und Quadrath-Ichendorf reihten sich ein. Dazu kamen acht Musikkapellen und Tambourcorps, so dass
insgesamt mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verzeichnet wurden.
Nach dem Marsch durch den Ort gab es zum krönenden Abschluss eine Parade zu Ehren der Königspaare. „Fast alle Bruderschaften waren mit Ihren Majestäten vertreten. Sie alle versammelt zu sehen war
schon sehr eindrucksvoll – ein wunderbares Bild“, freute sich Bezirksverbandssprecher Michael Fabricius, der den Gastgebern von der St.-Katharina-Bruderschaft zudem ein dickes Lob für die gute
Organisation der Großveranstaltung aussprach.
Neben dem Festzug und dem stimmungsvollen Königsball im Zelt war auch die Festmesse am Samstagabend für die große Schützengemeinde ein besonderes Erlebnis. Die Zeremonie fand nicht in einer Kirche,
sondern auf dem Bauernhof der Familie Hosten statt und beinhaltete zudem eine Doppelkrönung: Bezirkspräses Barthel Held führte zunächst das Thorrer Königspaar Franz Josef und Hedwig Düchting in ihr
Amt ein. Franz Josef Düchting, dr 1996 schon einmal König gewesen war und auch Brudermeister der St.-Katharina-Bruderschaft ist, freute sich riesig darüber, die Kette ausgerechnet im Jahr des großen
Jubiläums zum zweiten mal tragen zu dürfen. Den Schützennachwuchs repräsentierten Christian Schneider als Thorrer Jungschützenkönig und Carsten Dresen von der Bergheim-Glescher St.
Sebastianus-Bruderschaft als Bezirksprinz.
Besonders viel Beifall gab es aber für Rita Heikamp. Über Freunde und Bekannte hat sie erst vor drei Jahren zu den Elsorf-Giesendorfer Schützen gefunden und ist dort gleich im ersten Anlauf Königin
geworden. Damit nicht genug: Im Mai gewann sie in Niederaußem zu ihrer eigenen Überraschung auch das Königsschießen aller Majestäten aus dem Bezirksverband Nord und durfte sich jetzt in Thorr
folglich als Bezirksschützenkönigin feiern lassen. Und das tat Rita Heikamp mit großer Begeisterung: „Ich bin erst seit ein paar Jahren dabei, und im Nachhinein bedauere ich, dass ich nicht viel
früher zu den Schützen gegangen bin – nicht nur, weil ich so schnell Königin geworden bin, sondern vor allem, weil es speziell in unserer kleinen Giesendorfer-Bruderschaft einen so guten Zusammenhalt
gibt. Bei den Schützen wird das Gemeinschaftsgefühl wirklich noch groß geschrieben, und das ist für mich das Schönste an der ganzen Sache“.
11.08.2009 - Kölnische Rundschau
11.08.2009 - Kölnische Rundschau
Jubiläum pompös gefeiert
Von FREDERICK ROOK, 11.08.09, 07:03h
Das diesjährige Schützenfest war für die Thorrer St.-KatharinaBruderschaft ein ganz besonderes und mit Sicherheit auch ein unvergessliches Ereignis. Anlässlich des eigenen...
BERGHEIM-THORR. Das diesjährige Schützenfest war für die Thorrer St.-KatharinaBruderschaft ein ganz besonderes und mit Sicherheit auch ein unvergessliches Ereignis. Anlässlich des eigenen
375-jährigen Vereinsbestehens durften die Schützenschwestern und -brüder auch das 55. Bezirksbundesfest des
Bezirksverbandes Bergheim-Nord ausrichten. Aus diesem Grund war in diesem Jahr in Thorr auch alles etwas pompöser als üblich. Am Freitag und Samstag sorgten bereits hochkarätige Musikformationen für
ausgelassene Stimmung unter den rund 700 Gästen im Festzelt. „Bis tief in die Nacht haben die Leute sehr harmonisch zusammen gefeiert“, berichtete der Erste Kassierer der St.-Katharina-Schützen,
Norbert Schneider, zufrieden. Der große Festzug bei strahlendem Sonnenschein und heißem Wetter sprengte dann letztlich jeden bis dato gekannten Rahmen. Statt nur von
ortsansässigen Vereinen und fünf befreundeten Bruderschaften, wurde der neue Schützenkönig Franz Josef Düchting diesmal von allen 22 Bruderschaften des Bezirks Bergheim-Nord sowie von den Aher
Schützen vom Bezirk Bergheim-Süd begleitet. Außerdem marschierten die Musiker von acht Kapellen mit im Festzug durch
den Ort. Eine derartige Ansammlung von Majestäten hatte das kleine Thorr bislang noch nie erlebt. Düchting, der seit 1972 Mitglied der Schützenbruderschaft ist, hatte es sich schon vor längerer Zeit
vorgenommen, im Jubiläumsjahr die Königswürde erringen zu wollen. Seine Rechnung ging mit dem 98. Schuss voll auf. Der Vogel fiel von der Stange, und damit erfüllte sich der Erste Brudermeister
seinen lang gehegten Traum.
Als neuer Jungschützenkönig konnte sich des Weiteren Christian Schneider in der Chronik der Bruderschaft verewigen. Neben den Majestäten der St.-Katharina-Schützenbruderschaft traten auch Rita
Heibach von der St.-Sebastianus-Bruderschaft Giesendorf als Bezirkskönigin und Carsten Dresen von den St.-Sebastianus-Schützen Glesch als Bezirksprinz ihre Ämter an.
Obwohl die neue Königin den 22 Mitbewerbern um den Bezirkstitel mehrere Vorlagen lieferte, wollten diese den Vogel einfach nicht abschießen. „Mehr konnte ich nicht tun, irgendwann war es mir einfach
zu bunt“, sagte Heibach und lachte verschmitzt. Mit dem 196. Schuss entriss Heibach dem Thorrer König letztlich noch die mögliche Doppelherrschaft. Denn auch Düchtig war zu diesem Wettbewerb
angetreten.
05.08.2009 - Werbepost
Schützenfest und Bezirksbundesfest
375 Jahre St.-Katharina-Schützen Thorr
Bergheim - Thorr (red). Die St.-Katharina Schützenbruderschaft-Thorr feiert in diesem Jahr ihr 375-jähriges Jubiläum. Hierzu wurde unteranderem eine Festschrift veröffentlicht und ein Festkommers auf die Beine gestellt. Höhepunkt ist das Schützenfest, gleichzeitig das Bezirksschützenfest des Bezirks Bergheim-Nord, das von 7. - 10. August stattfindet. Alle 22 Bruderschaften des Bezirks Bergheim-Nord und Ahe vom Bezirk Bergheim-Süd werden zu den Veranstaltungen und Umzügen erwartet. Beim Krönungsball am Samstag spielen die Musikkapelle Partenkirchen und die "drei Colonias" auf. Die diesjährigen Majestäten sind Christian Schneider als Jungschützenkönig und Franz Josef Düchting als Schützenkönig. Der Jubiläums-Festzug startet am Sonntag gegen 14.30 Uhr.
11.05.2009 - Kölnische Rundschau
Jubilare ausgezeichnet St.-Katharina-Schützenbruderschaft feierte 375-jähriges Bestehen mit einem Festkommers
BERGHEIM-THORR. Am Freitag feierte die St.-Katharina Schützenbruderschaft Thorr von1634 einen großen Festkommers zum 375-jährigen Vereinsbestehen.
Bei ihrer Laudatio warf Bergheims Bürgermeisterin Maria Pfordt einen Blick zurück auf die Vereinsgeschichte. Als die Schützenbruderschaft in Thorr gegründet wurde, befand sich das Land im 30-jährigen
Krieg. Zwar sei die Gegend von Kriegshandlungen verschont geblieben, doch waren es Freibeuter, die die Region unsicher machten.
Die Schützen hätten sich zusammengefunden, um sich gegenseitig Beistand zu leisten, die Humanität zu fördern und Schutz zu geben. Somit seien Schützenbruderschaften die ältesten heute noch
existierenden Bürgerinitiativen. "Auch heute und in Zukunft werden Schützenbruderschaften eine Bestimmung und damit eine Existenzberechtigung haben", sagte Pfordt. Denn was heutzutage kein Gesetz der
Welt geben könne, sei der "Gemeinsinn unter Nachbarn".
Dann zeichnete die stellvertretende Bezirksbundesmeisterin Mechtild Ehrenberger drei verdiente Schützenbrüder aus. Norbert Schneider (47) ist seit 36 Jahren Mitglied der
St.-Katharina-Schützenbruderschaft, seit 2000 Erster Kassierer und zuvor für vier Jahre Zweiter Kassierer. Der 70 Jahre alte Franz Weiser ist seit 1988 Mitglied. Seit mehr als zehn Jahren ist er im
Vorstand als Beisitzer und stellvertretender Geschäftsführer aktiv.
Herbert Isner (80) wurde für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Von 1978 bis 1992 war er stellvertretender Brudermeister, 1977 Schützenkönig. Erster Brudermeister Franz Josef Düchting
bezeichnete ihn als "Querdenker" der Bruderschaft, der alles in Frage stelle um Verbesserungen herbeizuführen und als "Bindeglied zwischen Alt und Jung".
Düchting wies besonders auf das Bezirksschützenfest hin, das die Bruderschaft im August ausrichten darf. Am Freitag, 7. August, findet ab 19.30 Uhr eine Mallorca-Party statt. Am Samstag, 8. August,
ist die Krönungsmesse und der Krönungs- und Jubiläumsball und am Sonntag, 9. August, der große Umzug durch den Ort. (ejg)
09.12.2008 - Kölnische Rundschau
Bauernhof als ideale Kulisse
Von EVA JUNGGEBURTH
BERGHEIM-THORR. Der Bauernhof von Alfons Müller bot dem Weihnachtsmarkt
der St.-Katharina-Schützenbruderschaft eine ideale Kulisse. Die Besucher
tummelten sich auf dem Innenhof des alten Hofes und schlenderten von einem hölzernen Verkaufshäuschen zum nächsten.
Aus Dormagen, Münster oder aus dem Bergischen Land waren die Verkäufer gekommen, um an zehn Ständen weihnachtliche Speisen und Getränke oder Dekorationsartikel feilzubieten. Da gab es selbst gemachte
Marmeladen und Apfelsaft, Plätzchen, Flammkuchen, Schmalzbrote oder Käse aus eigener Herstellung, aber auch Holzarbeiten, Silber- und Glasschmuck sowie selbst gestrickte Strümpfe.
Die Jungschützen hatten Plätzchen gebacken und die Frauengemeinschaft Weihnachtsdekoration gebastelt. Sogar Pferde-Leckerli gab es zu kaufen. „Das ist unser erster Weihnachtsmarkt", berichtete der
Erste Brudermeister der Katharina-Schützen, Franz-Josef Düchting.
Ein Trompeter aus dem Orchester des Kölner Doms eröffnete den zweitägigen Weihnachtsmarkt der Bruderschaft. Dann schmückten die Jungen und Mädchen des Kindergartens St. Hubertus Kenten den
Weihnachtsbaum. Nach dem Krippenspiel mit lebendigen Tieren kam der Nikolaus höchstpersönlich vorbei, um die Kinder zu beschenken.
Ihren ersten Weihnachtsmarkt veranstaltete die St.-Katharina-
Schützenbruderschaft im Rahmen des fünften Eisstockschießens, einer mit dem Curling verwandten Sportart, und einer anschließenden Après-Ski-Fete. 15 Mannschaften mit je vier Mitgliedern traten
gegeneinander an. Den ersten Platz machte die Mannschaft der Schützen: Wolfgang Dohmen, Robert Bongartz, Markus Malzkorn und Norbert Schneider. Zweiter wurde der Kegelclub „Spitzbuben", den dritten
Platz belegte die Mannschaft „Andi und Freunde".
21.11.2008 - Kölnische Rundschau
Schützen feiern Aprés-Ski-Fete
Bergheim. Die St.-Katharina-Schützenbruderschaft Thorr veranstaltet am Samstag, 6. Dezember, ab 18 Uhr an der Römerstr. 30 in Thorr ihr fünftes eisstockschießen mit einer anschließenden Aprés-Ski-Fete. Darüber hinaus ist erstmalig ein Weihnachtsmarkt geplant, der Samstag von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag, 7. Dezember, von 11 bis 18 Uhr auf dem Bauernhof an der Römerstr. 30 stattfindet.
Die Aussteller bieten unter anderem selbst gemachte Marmeladen, Essige und Öle sowie Weihnachtsdekoration und Gestecke an. Für das leibliche Wohl wird mit Flammkuchen, Waffeln oder Grillwürstchen gesorgt. Die Besucher des Weihnachtsmarktes erwartet darüber hinaus ein buntes Programm. (mcy)
13.08.2008 - Werbepost
Vater und Sohn gemeinsam
Bergheim-Thorr (cp). Gleich Vater und Sohn gemeinsam als Majestäten - das gab es in Thorrr noch nie. Der 21-jährige Andreas Ensch machte es seinem Vater vor und wurde im letzten Jahr mit dem 37. Schuss Jungschützenkönig der St.-Katharina-Schützenbruder- schaft. Vater Alfred Ensch zog dann mit 112 Schuss nach und freute sich nicht nur über seinen Königstitel allein, sondern auch über den "Familiendoppeltitel". "Er hatte sogar Tränen in den Augen" meinte seine Mitkonkurentin Sonja Kasper lachend. Zu den großen Festivitäten im Zelt und zum Festzug am Sonntag kamen Vater und Sohn natürlich gemeinsam. Im Traktoranhänger begrüßten sie die Thorrer am Straßenrand, gemeinsam mit den Bruderschaften aus Ahe, Grouven, Bergheim, Kenten und Zieverich sowie den Musikkapellen aus Berrendorf, Quadrath, Alt-Liblar und Niederaußem. Am Montag war für die beiden Trockenbauer aber alles wieder vorbei. Beim alljährlichen Schießen wurde schon wieder der neue Schützenkönig für 2009 gesucht. Dieser hat dann die große Ehre das Bezirksschützenfest auszurichten.
05.08.2008 - Kölner Stadtanzeiger
PERFEKTES FAMILIENGLÜCK
Seit 38 Jahren ist Alfred Ensch (Mitte) bereits Schützenbruder - die ersten 19 Jahre im Weinort Neumagen-Dhron, seit 1989 in seiner zweiten Heimat Bergheim-Thorr bei der St.- Katharina-Bruderschaft. Am Wochenende wurden der Geschäftsführer der Bruderschaft und seine Frau Sonja erstmals als Schützenkönigspaar gefeiert. Dass Sohn Andreas und seine Begleiterin Hannah Werner als Jungschützenkönigspaar im Festzug mitmarschierten, machte das Familienglück perfekt. Begleitet wurden sie von Brudermeister Franz-Josef Düchting (rechts), den Kommandanten Christoph Stammen und Georg Portz sowie fünf Gastbruderschaften und vier Musikzügen. Begonnen hatte das Schützenfest auf dem Dorfplatz mit einer "Ballermann-Fete" sowie der Krönungsmesse. JO/BILD: RÖHRIG
12.08.2007 Sonntagspost
Dem Ort sehr verbunden
Bergheim-Thorr (cp) Zum zweiten Mal in ihrer langjährigen Tradition feierten die Schützen der Bruderschaft St. Katharina ihr Schützenfest im großen Festzelt auf dem Dorfplatz. Mit einem Oldie-Abend und einer Musikgala mit den Musikern der „Rock´in B Band“ lockten die Schützen viele Thorrer zu ihrer Veranstaltung und präsentierten stolz Ihre drei Majestäten. Schützenkönig wurde der 46jährige Thomas Tournay. Der Thorrer schaffte es mit 37 Schuss in die Riege der Majestäten. „Ich fühle mich dem Ort sehr verbunden und möchte die Tradition beibehalten“, so Tournay. Beim Festzug durch die Straßen Thorrs hatte Thomas Tournay zahlreiche Ortsvereine wie die Feuerwehr und den SV Viktoria Thorr und die Bruderschaften aus Ahe, Grouven, Bergheim, Kenten und Zieverich mit im Schlepptau. Der König selbst war in Begleitung von Marieangela Basso. Jungschützenkönigin Isabelle Müller ging den Weg mit Freund Benny Klasche. Die 18-jährige Auszubildende war vor drei Jahren schon einmal Schülerprinzessin der St. Katharina-Schützenbruderschaft. Dieses Amt ging in diesem Jahr an die 16-jährige Diana Hinz. Darüber hinaus wurden zwei engagierte Mitglieder von den Schützenbrüdern feierlich geehrt. Jürgen Hinz erhielt das silberne Verdienstkreuz und Alfred Ensch den hohen Bruderschaftsorden.
07.08.07 - Kölnische Rundschau
Majestäten fürchteten Walzer
VON EVA JUNGGEBURTH
BERGHEIM-THORR. Das rauschende Schützenfest der St.-Katharina-Schützenbruderschaft Thorr begann am Freitag mit einem, laut Brudermeister Franz Josef Düchting, „sehr gut besuchten“ Oldieabend.
Auch die Musik-Gala am Samstagabend, die im Anschluss an die Krönungsmesse und die Gefallenenehrung veranstaltet wurde, erfreute sich großer Beliebtheit. Die Sechs-Mann-Kapelle „RockinB“ hatte keine
Mühe, die Tanzfläche zu füllen.
Am Sonntagmorgen verlieh die Schützenbruderschaft Jürgen Hinz das Silberne Verdienstkreuz, Alfred Ensch erhielt den Hohen Bruderschaftsorden.
Kurz vor Abmarsch des großen Festzuges am Sonntag waren sich Schülerprinzessin Diana Hinz (16) und Jungschützenkönigin Isabelle Müller (18) einig: „Bei der Musik-Gala waren wir aufgeregter als
heute.“ Da mussten die jungen Damen nämlich einen Walzer aufs Parkett legen. Trotz
Nervosität sei aber alles gut gegangen. Isabelle Müller erzählte, dass es schon länger ihr Traum gewesen sei, einmal Jungschützenkönigin zu werden. Ihre Schwester Yvonne habe es ihr vor einigen
Jahren vorgemacht. „Das war so schön, das wollte ich auch gerne“, schwärmte sie. Die Jungschützenkönigin wurde von ihrem Freund Daniel Klasche begleitet. Schülerprinzessin Diana ist „schon ewig“
Mitglied der St.-Katharina-Schützenbruderschaft. So lange, dass sie gar nicht mehr genau weiß, wann sie zur Bruderschaft stieß. Schützenkönig Thomas Tournay (46) wurde von seiner Lebensgefährtin
Mariangela Basso begleitet. Er habe sich „immer gewünscht“, Schützenkönig zu werden, sagte er. Beim Schießen im vergangenen Jahr war der Traum mit dem
37. Schuss in Erfüllung gegangen. „Ich fühle mich dem Ort sehr verbunden und möchte die schöne Schützentradition beibehalten“, sagte Tournay.
Der Schützenzug hatte eine kleine Besonderheit zu bieten. Eine Kutsche, die nicht von edlen Rössern, sondern von einem historischen Traktor gezogen wurde, ermöglichte es den betagteren Mitgliedern,
die nicht mehr so gut zu Fuß sind, dennoch am festlichen Umzug
teilzunehmen.
Bruderschaften aus Ahe, Grouven, Bergheim, Kenten und Zieverich begleiteten den Festzug. Musikalische Unterstützung leisteten die Musikkapellen aus Berrendorf, Quadrath-Ichendorf, Niederaußem und
Alt-Liblar.
28.12.06 - Kölnische Rundschau
Einbruch in das Pfarrheim
BERGHEIM. Bei einem Einbruch ins Pfarrheim auf der Römerstraße brachen
Unbekannte einen Tresor auf. Die Täter waren in der Nacht vom 23. zum 24.
Dezember durch ein Fenster in das Gebäude eingedrungen. Im Haus
durchwühlten sie mehrere Schränke und Behältnisse.
Aus einem Tresor entwendeten die Täter nach ersten Feststellungen wenige
Hundert Euro. Im Keller brachen sie dann die Tür zum Raum eines
Schützenvereins auf. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest.
Das Kriminalkommissariat Bergheim bittet Zeugen, die in der Nacht zu
Heiligabend verdächtige Beobachtungen auf der Römerstraße und in der Nähe des Pfarrheims gemacht haben, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen, Tel. (0 22 71) 810. (mrz)
09.08.2006 - Werbepost
„Später einmal Königin werden“
Schülerprinzessin stand im Mittelpunkt Bergheim-Thorr (as). In diesem Jahr mussten die Schützen der St.-Katharina Bruderschaft ohne Altersmajestäten marschieren. „Niemand hat sich freiwillig gemeldet“, konstatierte Brudermeister Franz-Josef Düchting einwenig enttäuscht. „Wir hoffen, dass das eine Ausnahme bleibt.“ Und so war es an der Schülerprinzessin Vicky Dackweiler, die Bruderschaft zu repräsentieren. Feierlich wurde sie vom Festzug vor Ihrer Haustür abgeholt. „Ich bin schon bei den Schützen seit dem ich gehen kann“, erklärte die 13-jährige strahlend. „Das gehört bei mir einfach dazu.“ Besonders freue sie sich, in diesem Jahr „erste Schützenschwester“ zu sein. „Mir ist der Schützenverein schon sehr wichtig, hier treffe ich viele meiner Freunde.“ Und so konnte Vicky erste Erfahrungen im Marschieren sammeln, indem sie, unterstützt von den Gastbruderschaften aus Ahe, Grouven, Kenten, Bergheim und Zieverich beim großen Festzug durch den Ort zog und den Zuschauern am Straßenrand zuwinkte. „Später möchte ich in jedem Fall einmal Königin werden“, sagte Vicky, deren Eltern Hermann-Josef und Astrid selbst schon zwei und einmal König und Königin waren. Düchting indes freute sich über die weitgehend gute Resonanz des Schützenfestes in der Bevölkerung. „Unsere Veranstaltungen, die in diesem Jahr im Festzelt stattfanden, wurden gut angenommen.“ Neben einem Oldieabend feierten die Grünröcke mit Unterstützung einer Trachtenkapelle aus Partenkirchen einen Bayerischen Abend. Margarethe Recker wurde für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt, Reiner Rohe, Hans und Heinz Hosten für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt.
08.08.2006 - Kölner Stadtanzeiger
Umjubelte Prinzessin
"Echt cool" und "ziemlich witzig" fand Vicky Dackweiler die Zeremonie, die die
St.-Katharina-Bruderschaft aus Bergheim-Thorr ihr zu Ehren inszenierte: Rund 200
festlich gewandete Schützen, Musiker und Ortsvereinsvertreter formierten sich in
Reih und Glied vor Vickys Elternhaus und standen stramm, als das Mädchen stolzen
Schrittes an ihnen vorbeidefilierte. Anschließend marschierte der Zug durch den
ganzen Ort zum Festzelt, wo fröhlich weitergefeiert wurde. Viel Ehre für eine
Zwölfjährige, doch weil die Thorrer wegen Bewerbermangels weder einen
Schützenkönig noch einen Jungschützenprinzen aufbieten konnten, rückte diesmal
halt die Schülerprinzessin in den Mittelpunkt des Schützenfestes. Beifall gab es
auch für die Jubilare: Reiner Rohe und die Brüder Heinz und Hans Hosten gehören
der Bruderschaft seit 60 Jahren an; Margarethe Recker ist seit 40 Jahren dabei.
JO/BILD: RÖHRIG
08.08.2006 - Kölnische Rundschau
„Ich schieße, seit ich laufen kann“
BERGHEIM-THORR. Mit vorgestrecktem Säbel geleitete der Kommandant
seinen Festzug durch Thorr. Es waren durchaus Schützenkönige in der Abordnung vertreten - nur auf einen einheimischen Würdenträger musste man in diesem Jahr verzichten. So machte die
St.-Katharina-Bruderschaft aus der Not eine Tugend und marschierte feierlich vor Vicky Dackweilers Elternhaus auf, wo die Schülerprinzessin die auf ihre Person versammelte Aufmerksamkeit kaum fassen
konnte.
„Witzig“ sei es gewesen, das Großaufgebot von Grünröcken und Ortsvereinen antreten zu sehen. Ob Freunde oder Familie - „die sind alle in der Bruderschaft“, verriet die 13-Jährige. Mutter Astrid trug
bereits die Krone, und Vater Hermann-Josef holte sogar schon zweimal den Königsvogel von der Stange. Da kann es nicht verwundern, dass Tochter Vicky praktisch mit dem Luftgewehr im Anschlag
aufgewachsen ist. „Ich schieße, seit ich laufen kann“, behauptet die Prinzessin. Zu Pfingsten 2005 hatten ihr 60 Schüsse genügt, um sich gegen zwei Konkurrenten durchzusetzen.
In einigen Jahren würde die junge Hoffnungsträgerin gerne wieder aufhorchen lassen - wenn sie beim Königsschießen triumphiert. Immerhin gäbe es dann zumindest eine Bewerberin. Denn dieses Jahr
feierten die Thorrer königlos zwischen Oldienight, Bayerischem Abend und heiliger Messe. Ehren lassen durften sich Reiner Rohe und die Brüder Hans und Heinz Hosten für 60 Jahre Mitgliedschaft.
Margarethe Recker schießt seit 40 Jahren. Trotz guter Stimmung bedauerte Brudermeister Franz Josef Düchting den Bewerbermangel: „Hoffentlich war das nur eine Ausnahme.“ (tsc)
